22 überraschende Fakten aus der Tierwelt — gesammelt aus den Artenseiten dieses Portfolios. Klick dich rein und stöbere weiter.
Der Bartgeier färbt sein weißes Gefieder aktiv rostrot durch Bäder in eisenhaltigem Schlamm — und besitzt vermutlich die stärkste Magensäure im gesamten Tierreich (pH 0,6–0,7), die selbst große Knochen innerhalb von 24 Stunden auflöst.
Zur Artenseite →Kainismus ist beim Schreiadler genetisch bedingt: Fast immer schlüpfen zwei Küken, doch das ältere tötet das jüngere fast immer innerhalb der ersten Lebenstage.
Zur Artenseite →Steinadler-Paare bauen über Jahrzehnte an denselben Horsten weiter — am Ende mehrere Meter hoch und mehrere hundert Kilogramm schwer.
Zur Artenseite →Seeadler-Paare bauen einen der größten Horste aller Vogelarten und erweitern ihn über viele Brutjahre — mit der Zeit kann er über eine Tonne wiegen.
Zur Artenseite →Der einzige Altweltgeier, der in Bäumen statt an Felswänden brütet — und erst mit etwa 7 Jahren geschlechtsreif wird, was seine Bestandserholung so langsam macht.
Zur Artenseite →Eine der wenigen Vogelarten, die Werkzeuge benutzen: Er wirft gezielt Steine auf dickschalige Straußeneier, bis sie zerbrechen.
Zur Artenseite →Der nackte Kopf und Hals sind eine Hygiene-Anpassung fürs tiefe Eintauchen in Kadaver — seine Magensäure tötet sogar Milzbrand- und Botulismus-Erreger ab.
Zur Artenseite →Der einzige Greifvogel weltweit, der sich fast ausschließlich von Fisch ernährt — ein wendbarer Außenzeh gibt ihm Griff auf glitschiger Beute.
Zur Artenseite →Jagt mit halsbrecherischer Wendigkeit mitten durch dichten Wald und überwältigt Beutetiere, die größer sind als er selbst.
Zur Artenseite →Kann ultraviolettes Licht wahrnehmen und so die UV-reflektierenden Urinspuren von Mäusen sehen — leuchtende Spuren direkt zur Beute.
Zur Artenseite →Kann Beutetiere unter einer geschlossenen Schneedecke hören — sein feines Gehör erlaubt präzise Ortung selbst durch dichten Schnee.
Zur Artenseite →Langstreckenflug-Weltmeisterin: Einzelvögel fliegen nonstop von Alaska bis Neuseeland — über 11.000 km ohne einen Zwischenstopp.
Zur Artenseite →Kann über 30 Minuten am Stück tauchen — der Herzschlag verlangsamt sich beim Tauchen drastisch, um Sauerstoff zu sparen.
Zur Artenseite →Zieht seine Welpen als Rudelgemeinschaft auf — auch Mitglieder ohne eigenen Nachwuchs würgen Futter für die Jungtiere hervor.
Zur Artenseite →Der Rüssel besteht aus über 40.000 Muskelsträngen (der ganze Mensch hat nur rund 650) — vom Baumstamm heben bis zur Erdnuss greifen.
Zur Artenseite →Altvögel entfernen den Kotsack der Nestlinge direkt aus dem Nest und tragen ihn weit weg, damit Fressfeinde nicht durch Geruchsspuren zum Nest finden.
Zur Artenseite →Legt sein Ei heimlich ins Krähennest — das Koel-Küken wächst schneller als die Wirtsjungen und verdrängt sie beim Betteln um Futter.
Zur Artenseite →Das Weibchen mauert sich während der Brutzeit fast vollständig in die Nisthöhle ein — nur ein schmaler Schlitz bleibt für die Fütterung offen.
Zur Artenseite →Reine Frugivoren mit hervorragendem Sehvermögen statt Echoortung — als Samen- und Pollenverbreiter sichern sie den Fortbestand ganzer Regenwaldbäume.
Zur Artenseite →Männchen blähen während der Balz einen leuchtend roten Kehlsack auf, der Stunden prall bleibt, um Weibchen aus der Luft anzulocken.
Zur Artenseite →Seine Zunge ist so lang, dass sie sich um den Schädel herumwickelt und im Nasenloch verankert — nur so kann er tief in Baumgänge vordringen, ohne sein Gehirn beim Hämmern zu schädigen.
Zur Artenseite →Ein einzelner Eichelhäher versteckt im Herbst mehrere tausend Eicheln als Wintervorrat — und vergisst dabei so manche, was ihn zu einem der wichtigsten natürlichen „Baumpflanzer" für Eichenwälder macht.
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