Kein wirkliches Wildlife, aber eine Herzensangelegenheit: gerettete Bären und Wölfe im Schwarzwald.
Kein wirkliches Wildlife, aber eine Sache, die uns am Herzen liegt! Wir hatten einen ganz besonderen Tag im „Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald“, einer Stiftung für Bären.
Leider bekommen solche fantastischen Projekte keinerlei Unterstützung vom Staat – sie müssen mit Geschenken und Spenden durchkommen. Auch eine Patenschaft für einzelne Tiere kann übernommen werden. Wer eine Patenschaft übernehmen oder spenden möchte, findet alle Informationen auf baer.de. Dort kann man auch über die Schicksale und die Rettung der einzelnen Tiere lesen.
Jurka ist die Mutter des berühmten Bruno – des ersten Bären, der sich 2006 nach mehr als 150 Jahren wieder in Deutschland blicken ließ und dann tragischerweise erschossen wurde.
Gaia wurde als Welpe in den Wäldern Litauens gefunden, mit der Hand aufgezogen und wie ein Haushund gehalten. Als ausgewachsene Wölfin landete sie in einer Auffangstation für Hunde und zeigte dort starke Verhaltensstörungen. 2020 konnte sie gerettet werden und lebt nun in den Freianlagen im Schwarzwald.
Jurka, die Bärin, und Gaia, die Wölfin, leben zusammen in einem großen Freigehege. Hier markiert Gaia gerade ihr Gebiet.
Francas Vergangenheit war geprägt von Dunkelheit, tristem Betonboden und schimmligem Stroh. In den Händen eines französischen Schausteller-Paares lebte sie in einem dunklen Verschlag und teilte sich verdorbenes Futter mit Ratten. Dank der Hilfe der französischen Tierschützer von 30 Millions d’Amis wurde die Bärin beschlagnahmt und in den Schwarzwald gebracht, wo sie am 29.11.2019 im Tierschutzprojekt ankam. Das Leben in Gefangenschaft hat Spuren hinterlassen: kahle Stellen im Pelz, Probleme mit den Krallen und eine Wucherung unter dem linken Auge. Nun darf sie sich erholen und die großen, naturnahen Freianlagen genießen.